Gasthaus Räuberschänke
Zur Räuberschänke 25
09569 Frankenstein
Telefon: 03 73 21 - 386
bzw. 03 73 21 - 4272
Fax  03 73 21 - 8 78 90 Öffnungszeiten: täglich ab 10:00 Uhr

Gut essen,
aktiv erholen,
fröhlich feiern.

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Willkommen in der historischen Welt der Räuberschänke.
HISTORISCHES
Das Gasthaus „Zur Grünen Tanne“, genannt „Räuberschänke“,
ist über 300 Jahre alt und der älteste in der Region eingetragene Gasthof. 1690 wurde er das erste Mal urkundlich im Kirchenregister Frankenstein erwähnt. Damals standen die Holzhäuser von Alt- Hartha noch mitten im Wald in der Senke nach Börnichen. Die Häuser brannten alle ab und im 30jährigen Krieg war das Dorf völlig unbewohnt. Von 1843 bis 1846 wurde hier das neue Steingebäude errichtet, die ersten Unterlagen dazu liegen im Heimatmuseum Oederan.Der Gastwirt Carl Traugott Demnitz aus Willsdruff kaufte Gast-, Wohn- und Wirtschaftsgebäude und errichtete eine Restauration direkt hier entlang der ehemaligen Haupthandelsstraße von Magdeburg nach Prag, dem „Alten Böhmischen Steig“. Diese Restauration diente damals hauptsächlich nur zum Ausruhen und Ausspannen der Pferde und zur Unterhaltung nach langer Reise. Gastronomie wie heute kannte man damals noch nicht. Der Name „Räuberschänke“ ist nicht urkundlich belegt, dennoch hat sich der Name über viele Jahrhunderte im Volksmund erhalten. Es wird erzählt, dass die Raubritter in dieser Schänke ihre auf dieser gut befahrenen Handelsstraße ergaunerten goldenen Taler nach Überfällen auf Hof-, Post- und Reisekutschen aufteilten. Andere sagen, dass Fuhrleute hier längere Rast einlegten und ihr Hab´ und Gut beim Kartenspiel verloren. Es hieß, sie wurden ausgeräubert. Es befindet sich heute noch, allerdings aus bautechnischen Gründen zugemauert, ein unterirdischer Geheimgang von der Räuberschänke bis zum Markt nach Oederan und weiter bis zur Augustusburg. Auch das sagenumwobene legendäre „Bernsteinzimmer“ wurde schon in dieser Gegend vermutet und scheint wohl so ganz noch nicht verloren. Stülpner Karl, die Kuriere August des Starken, der Volksdichter Anton Günter - sie alle sollen früher hier eingekehrt sein. Selbst als Napoleons Truppen hier durchzogen soll General Murat Gast der Räuberschänke“ gewesen sein. Auch verschiedene Grafen und Fürsten waren schon Gäste am alten, noch aus dieser Zeit stammenden Stammtisch. Typisch ist der mit vielen Geweihen verzierte große Tischfuß, nach mehrfacher Restauration noch immer gut erhalten und in der Gaststube zu besichtigen. 1972 kauften Jochen Scheffler und seine Frau Marianne, die 9 Jahre als Koch und Stewardesse zur See gefahren waren, die „Räuberschänke“ mit dem dazugehörigen Drei-Seiten-Hof von der Frau des verstorbenen Vorbesitzers Bruno Eichler. So nach und nach wurde die „Räuberschänke“ umgebaut, 1995 erfolgte der komplette Ausbau des Saales, in dem bis jetzt über 1000 Hochzeitspaare feierten und somit den Namen „Hochzeitszimmer“ erhielt. Die Wende brachte die größten Veränderungen mit sich. Da große Betriebsfeierlichkeiten nicht mehr stattfanden, wurde 1994 mit dem Bau von 4 Bowling- und 2 Kegelbahnen begonnen, welche über Monate im Voraus ständig ausgebucht waren. Deshalb folgten 1996 noch einmal 8 Bowlingbahnen, mit modernster Technik ausgestattet, in Form einer Felsenhöhle und anschließendem Restaurant „Räuberklause“. Heute ist die „Räuberschänke“ ein einmaliges Ausflugslokal, wo gut gespeist, getanzt und Bowling gespielt werden kann. Über 500 gemütliche Sitzplätze in den verschiedensten Räumen laden zum Verweilen ein und wer sich gar nicht mehr von der „Räuberschänke“ trennen kann, sollte sich ein Zimmer nebenan in der neuerbauten Pension nehmen.
Impressum
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